Du hast den Test schon begonnen und bist bei Aussage 1. Weitermachen oder von vorn anfangen?
Aussage 1 bis 5 von 30
Dreißig Aussagen aus dem Büroalltag, in ein paar Minuten beantwortet. Am Ende steht die Rolle, die Dir am ehesten entspricht, dazu die zweite, in der Du Dich wahrscheinlich ebenfalls wiederfindest.
Der Test bewertet Dich nicht. Er sagt Dir nicht, ob Du ein guter Architekt bist, sondern welche Art zu arbeiten Dir am ehesten liegt. Damit kannst Du abgleichen, was Du tatsächlich den ganzen Tag tust: Hast Du die Aufgaben, die zu Dir passen, und wirst Du in der Rolle eingesetzt, in der Du stark bist?
Der zweite Nutzen liegt bei Dir selbst. Wer weiß, wie er arbeitet und was ihn auslaugt, kann den nächsten Schritt im Beruf selbst wählen, statt ihn zu erwarten.
Antworte deshalb so, wie es wirklich zu Dir passt, und nicht so, wie Du ein gutes Ergebnis vermutest. Ein gutes oder ein schlechtes Ergebnis gibt es hier nicht. Das beste Ergebnis ist das, das zu Dir passt.
Du brauchst keine Anmeldung und trägst nirgends etwas ein. Das Ergebnis erscheint sofort auf dieser Seite.
Deine Antworten bleiben in Deinem Browser. Es wird nichts übertragen und nichts gespeichert.
Du führst das Projekt, und zwar von der ersten Skizze bis zur Übergabe. Termine, Kosten und Qualität hältst Du zusammen. Mit dem Bauherrn verhandelst Du selbst, statt Botschaften weiterzureichen.
Du entscheidest gern und schnell. Eine Entscheidung ist für Dich kein Risiko, sondern der Weg nach vorn. Was liegen bleibt, weil sich niemand zuständig fühlt, nimmst Du an Dich.
Deine Bühne ist das Büro und der Verhandlungstisch, weniger die Baustelle. Du arbeitest über Menschen: Telefon, Besprechung, kurzer Weg. Widerspruch hältst Du aus, solange er zu einem Ergebnis führt.
Hier bist Du stark!
Entscheiden unter Unsicherheit. Du triffst eine Entscheidung mit achtzig Prozent der Informationen, wenn hundert Prozent zu spät kämen.
Verhandeln. Du sitzt dem Bauherrn gegenüber, ohne Dich klein zu machen, und Du kennst den Unterschied zwischen Nachgeben und Einigen.
Koordinieren. Du hältst zehn Fachplaner in Bewegung, ohne ihnen hinterherzutelefonieren.
Prioritäten setzen. Du erkennst, was das Projekt trägt und was warten kann.
Konflikte aushalten. Eine unangenehme Auseinandersetzung schiebst Du nicht auf den nächsten Termin.
Tempo. In Deiner Nähe bewegen sich Vorgänge schneller, und das merken alle Beteiligten.
Typische Hürden und Probleme
Ungeduld mit Hintergründen. Du willst das Ergebnis und überspringst die Herleitung, auch wenn sie diesmal wichtig gewesen wäre.
Unklare Vorgaben. Du sagst, was Du willst, aber nicht bis wann, in welcher Form und wie genau.
Widerspruch als Verzögerung. Wer Bedenken anmeldet, wirkt auf Dich wie eine Bremse, selbst wenn er recht hat.
Zu viel selbst. Du ziehst Aufgaben an Dich, weil es schneller geht, und blockierst damit die Entwicklung anderer.
Übersehene Detailarbeit. Wer für Dich die Grundlagen erarbeitet, hört selten, dass es gut war.
Verschleiß. Dein Tempo halten nicht alle mit, und Du merkst zu spät, wer schon aussteigt.
Auf welcher Stufe stehst Du?
Wie Du Deinen ArchiTypen erlebst, hängt insbesondere von Deiner Lebens- und Berufserfahrung ab. Lass uns darauf schauen, wie unterschiedlich der Projektleiter für Berufseinsteiger, Fortgeschrittene und alte Hasen wirkt.
Drei Stufen unterscheidet dieser Test. Als Berufseinsteiger lernst Du die Rolle kennen. Als Junior füllst Du sie selbst aus, aber mit Rückendeckung. Als Senior verantwortest Du sie ganz und gibst weiter, was Du kannst.
Berufseinsteiger
Der Projektleiter als Berufseinsteiger
Du arbeitest zu, obwohl Du entscheiden willst. Du sitzt in Besprechungen, in denen andere bestimmen, und Du siehst Fehler, die Du noch nicht abstellen darfst.
Die Herausforderung dieser Stufe ist die Geduld. Du willst Verantwortung, bevor Du weißt, wie lange Dinge wirklich dauern und woran sie scheitern.
So setzt Du Deine Stärken ein: Übernimm die Aufgaben, die niemand haben will, denn dort wirst Du zuerst gebraucht. Halte Termine anderer nach, das ist Koordination im Kleinen. Frag den Bauleiter, warum eine Sache auf der Baustelle anders läuft als geplant.
Das solltest Du meiden: Entscheidungen zu treffen, die nicht Deine sind. Über den Kopf des Zuständigen hinweg zu handeln. Und Ungeduld als Antrieb zu zeigen, wo sie als Respektlosigkeit ankommt.
Dein nächster Schritt: eine Aufgabe von Anfang bis Ende begleiten, statt sie an der spannendsten Stelle abzugeben.
Du stehst am Anfang, und das ist der Zeitpunkt, an dem sich am meisten entscheidet. Welche Rolle Dir liegt, merkst Du in den ersten Jahren, und ebenso, welche Dir aufgedrängt wird.
Dafür gibt es „Journey — the architect's game“, mein Mentoring für den Berufseinstieg. Es geht darin nicht um Fachwissen, das bekommst Du im Büro. Es geht um die Frage, wohin Du willst und wie Du dorthin kommst, ohne die ersten Jahre an eine Rolle zu verlieren, die nicht Deine ist.
Du verantwortest ein Teilprojekt oder einzelne Leistungsphasen. Du steuerst zum ersten Mal Leute, die älter und erfahrener sind als Du.
Die Herausforderung ist die Führung ohne selbstverständliche Autorität. Dein Tempo reicht nicht mehr, Du brauchst Zustimmung.
So setzt Du Deine Stärken ein: Gib klare Vorgaben zu Ziel, Zeit und Form des Ergebnisses, dann kannst Du die Details abgeben. Vereinbare Zwischentermine, statt zwischendurch zu drängen. Verhandle die Frist, bevor Du sie zusagst.
Das solltest Du meiden: Nachfragen als Forderung zu formulieren. Bedenken abzuräumen, ohne sie gehört zu haben. Und die Fachplanung zu überholen, weil sie Dir zu langsam ist.
Dein nächster Schritt: eine Vorgabe machen, die so genau ist, dass Du sie nicht nachbessern musst.
Du füllst Deine Rolle selbst aus und merkst dabei, wo Dir Fachwissen fehlt. Genau an dieser Stelle wird aus einer Lücke schnell ein Ruf, den Du danach lange mit Dir trägst.
Dagegen helfen meine Seminare. Sie sind für Architekten gemacht, die im Projekt stehen und eine Lücke schließen wollen, ohne dafür ein Semester zu opfern. Welche Themen anstehen, siehst Du in der Übersicht.
Du verantwortest das Projekt ganz, verhandelst mit dem Bauherrn und führst ein Team. Deine Entscheidungen kosten Geld, und das weißt Du.
Die Herausforderung ist, aus Durchsetzung Führung zu machen. Wer nur entscheidet, bekommt Ausführende. Wer führt, bekommt Leute, die mitdenken.
So setzt Du Deine Stärken ein: Triff die Entscheidungen, die andere liegen lassen, das ist Dein Kern. Setz Leute nach ihren Stärken ein, statt nach Verfügbarkeit. Sag laut, wenn etwas gut war.
Das solltest Du meiden: Tempo über Verständnis zu stellen. Details einzufordern, statt Zwischentermine zu vereinbaren. Und Konflikte zu suchen, wo eine Frage gereicht hätte.
Dein nächster Schritt: Führung im engeren Sinn, also zielführende direkte Kommunikation. Das ist die Entwicklungsaufgabe Deiner Grundhaltung.
Du verantwortest Deine Rolle ganz und brauchst niemanden, der Dir Dein Fach erklärt. Was Dich weiterbringt, ist der Blick über den eigenen Betrieb hinaus.
Sieh Dich bei meinen Angeboten um, besonders bei den Büchern, im Blog und beim Wegweiser. Und melde Dich, wenn ein Gedanke daraus bei Dir andockt. Vernetzen wir uns auf LinkedIn, dort läuft der Austausch, der mich selbst weiterbringt.
Im Kreis der ArchiTypen stehen der Architekturdesigner und der Bauleiter an der Seite vom Projektleiter. Dabei unterscheidet sich der Architekturdesigner vom Projektleiter darin, dass er stärker menschenbezogen ist. Und der Bauleiter ist stärker bauorientiert als der Projektleiter. Aber abgesehen davon gibt es große Schnittmengen.
Grundhaltung: Führen und entscheiden.
Erkennst Du Dich wieder?
Du bist dort, wo gebaut wird. Du entscheidest unter Zeitdruck, ordnest an, prüfst nach und trägst die Folgen. Eine Woche ohne Baustelle ist für Dich eine verlorene Woche.
Du gehst Auseinandersetzungen mit Firmen nicht aus dem Weg. Was auf der Baustelle passiert, verantwortest Du, und diese Verantwortung gibst Du nicht ab.
Dich interessiert, wie etwas zusammengeht. Ein Plan ist für Dich die Ankündigung einer Bauleistung, und Du siehst ihm an, ob sie funktioniert.
Hier bist Du stark!
Entscheiden vor Ort. Wenn eine Firma vor Dir steht und wartet, entscheidest Du, statt zu vertagen.
Durchsetzung. Du bekommst Leistungen in der vereinbarten Qualität, auch gegen Widerstand.
Gefahr erkennen. Du siehst am Bauablauf, wo es eng wird, lange bevor es im Terminplan steht.
Improvisation. Wenn der Plan nicht passt, findest Du eine Lösung, die hält.
Präsenz. Deine Anwesenheit verändert, wie gearbeitet wird, und das ist keine Einbildung.
Verantwortung. Du stellst Dich vor Dein Team, wenn es schiefgeht.
Typische Hürden und Probleme
Alleingang. Du entscheidest schnell und informierst spät, manchmal gar nicht.
Dokumentation als Last. Eine mündliche Anordnung ist für Dich erledigt und für den Nachtrag ein Geschenk.
Ungeduld mit der Planung. Wer am Schreibtisch zögert, kostet Dich auf der Baustelle Zeit, und das lässt Du hören.
Konflikt als Standardwerkzeug. Du führst die Auseinandersetzung auch dann, wenn ein Gespräch billiger gewesen wäre.
Verschleiß. Du bist immer erreichbar, und Du merkst zu spät, dass das keine Dauerlösung ist.
Wenig Interesse an Hintergründen. Warum etwas so geplant wurde, fragst Du seltener, als es Dir nützen würde.
Auf welcher Stufe stehst Du?
Wie Du Deinen ArchiTypen erlebst, hängt insbesondere von Deiner Lebens- und Berufserfahrung ab. Lass uns darauf schauen, wie unterschiedlich der Bauleiter für Berufseinsteiger, Fortgeschrittene und alte Hasen wirkt.
Drei Stufen unterscheidet dieser Test. Als Berufseinsteiger lernst Du die Rolle kennen. Als Junior füllst Du sie selbst aus, aber mit Rückendeckung. Als Senior verantwortest Du sie ganz und gibst weiter, was Du kannst.
Berufseinsteiger
Der Bauleiter als Berufseinsteiger
Du begleitest Begehungen, führst das Bautagebuch, nimmst Mängel auf. Die Firmen kennen Dich noch nicht und prüfen, ob sie Dich ernst nehmen müssen.
Die Herausforderung ist die Autorität ohne Erfahrung. Du weißt weniger als der Polier, dem Du gegenüberstehst, und beide wissen das.
So setzt Du Deine Stärken ein: Sei auf der Baustelle, so oft es geht, denn dort lernst Du schneller als in jeder Besprechung. Schreib auf, was Du siehst, mit Datum und Ort. Frag den Polier, wie er es machen würde.
Das solltest Du meiden: Anzuordnen, was Du nicht beurteilen kannst. Autorität zu behaupten statt zu erarbeiten. Und Konflikte zu führen, für die Du noch keine Deckung hast.
Dein nächster Schritt: ein Gewerk so gut kennen, dass Du die Ausführung beurteilen kannst.
Du stehst am Anfang, und das ist der Zeitpunkt, an dem sich am meisten entscheidet. Welche Rolle Dir liegt, merkst Du in den ersten Jahren, und ebenso, welche Dir aufgedrängt wird.
Dafür gibt es „Journey — the architect's game“, mein Mentoring für den Berufseinstieg. Es geht darin nicht um Fachwissen, das bekommst Du im Büro. Es geht um die Frage, wohin Du willst und wie Du dorthin kommst, ohne die ersten Jahre an eine Rolle zu verlieren, die nicht Deine ist.
Du verantwortest einzelne Gewerke selbst, führst Aufmaße, prüfst Rechnungen, koordinierst den Ablauf zwischen zwei Firmen.
Die Herausforderung ist die Grenze zwischen Anordnen und Anerkennen. Jede Anordnung außerhalb des Vertrags kostet Geld, und Du merkst es erst bei der Schlussrechnung.
So setzt Du Deine Stärken ein: Entscheide vor Ort, aber halte fest, was Du entschieden hast. Klär den Ablauf zwischen den Gewerken, bevor beide gleichzeitig anrücken. Sprich Mängel an, solange sie noch billig sind.
Das solltest Du meiden: Eine Anordnung mündlich zu lassen. Nachträge aus Zeitdruck durchzuwinken. Und die Planung für Fehler verantwortlich zu machen, ohne sie einzubeziehen.
Dein nächster Schritt: jede Anordnung am selben Tag schriftlich bestätigen.
Du füllst Deine Rolle selbst aus und merkst dabei, wo Dir Fachwissen fehlt. Genau an dieser Stelle wird aus einer Lücke schnell ein Ruf, den Du danach lange mit Dir trägst.
Dagegen helfen meine Seminare. Sie sind für Architekten gemacht, die im Projekt stehen und eine Lücke schließen wollen, ohne dafür ein Semester zu opfern. Welche Themen anstehen, siehst Du in der Übersicht.
Du verantwortest die Baustelle ganz, führst mehrere Firmen und ein eigenes Team. Du verhandelst Nachträge und trägst das Ergebnis mit.
Die Herausforderung ist, aus Durchsetzungskraft Führung zu machen. Deine Leute sollen entscheiden können, wenn Du nicht da bist.
So setzt Du Deine Stärken ein: Gib Deine Regeln weiter, statt jeden Fall selbst zu entscheiden. Nutz Deinen Blick für den Ablauf früher, also schon in der Planung. Stell Dich weiter vor Dein Team.
Das solltest Du meiden: Alles selbst zu sehen. Erreichbarkeit rund um die Uhr als Maßstab zu setzen. Und den Ton, der auf der Baustelle funktioniert, mit ins Büro zu nehmen.
Dein nächster Schritt: Führung im engeren Sinn, also zielführende direkte Kommunikation. Das ist die Entwicklungsaufgabe Deiner Grundhaltung.
Du verantwortest Deine Rolle ganz und brauchst niemanden, der Dir Dein Fach erklärt. Was Dich weiterbringt, ist der Blick über den eigenen Betrieb hinaus.
Sieh Dich bei meinen Angeboten um, besonders bei den Büchern, im Blog und beim Wegweiser. Und melde Dich, wenn ein Gedanke daraus bei Dir andockt. Vernetzen wir uns auf LinkedIn, dort läuft der Austausch, der mich selbst weiterbringt.
Im Kreis der ArchiTypen stehen der Projektleiter und der Baumanager an der Seite vom Bauleiter. Dabei unterscheidet sich der Projektleiter vom Bauleiter darin, dass er stärker designorientiert ist. Und der Baumanager ist stärker introvertiert als der Bauleiter. Aber abgesehen davon gibt es große Schnittmengen.
Grundhaltung: Begeistern und gestalten.
Erkennst Du Dich wieder?
Du hältst eine Gruppe zusammen. Du verteilst Aufgaben nach Stärken, und Du merkst sofort, wie eine Runde gestimmt ist.
Du arbeitest über Menschen. Eine Sache bewegt sich, wenn die Beteiligten sie wollen, und dafür gewinnst Du sie. Die Präsentation beim Bauherrn übernimmst Du gern.
Zwischen Entwurf und Ausführung stehst Du in der Mitte. Du musst nicht selbst entwerfen und nicht selbst bauen, Du sorgst dafür, dass beide Seiten miteinander reden.
Hier bist Du stark!
Stimmung lesen. Du merkst, dass jemand nicht mehr mitzieht, bevor er es selbst ausspricht.
Menschen gewinnen. Du bringst eine Runde dazu, eine Idee zu wollen, die sie vorher abgelehnt hat.
Vermitteln. Du übersetzt zwischen Entwurf und Ausführung, ohne eine Seite vorzuführen.
Präsentieren. Vor dem Bauherrn bist Du in Deinem Element, und das Projekt profitiert davon.
Talente erkennen. Du siehst, was jemand kann, oft bevor er es selbst weiß.
Früh entschärfen. Ein Konflikt, den Du siehst, wird selten groß.
Typische Hürden und Probleme
Harmonie vor Klarheit. Du sagst die unangenehme Wahrheit später, als sie gebraucht wird.
Zusagen aus Sympathie. Du versprichst, was jemand hören will, und suchst danach den Weg dorthin.
Die Sache leidet. Über der Stimmung im Team verlierst Du gelegentlich das Ergebnis aus dem Blick.
Konsens überschätzt. Manche Entscheidungen tragen nicht alle mit, und darauf zu warten kostet Zeit.
Kritik geht nah. Ein Einwand gegen das Ergebnis fühlt sich für Dich an wie einer gegen Dich.
Ungern allein. Aufgaben, die stille Arbeit über Stunden verlangen, schiebst Du auf.
Auf welcher Stufe stehst Du?
Wie Du Deinen ArchiTypen erlebst, hängt insbesondere von Deiner Lebens- und Berufserfahrung ab. Lass uns darauf schauen, wie unterschiedlich der Teamleiter für Berufseinsteiger, Fortgeschrittene und alte Hasen wirkt.
Drei Stufen unterscheidet dieser Test. Als Berufseinsteiger lernst Du die Rolle kennen. Als Junior füllst Du sie selbst aus, aber mit Rückendeckung. Als Senior verantwortest Du sie ganz und gibst weiter, was Du kannst.
Berufseinsteiger
Der Teamleiter als Berufseinsteiger
Du bist neu und schnell beliebt. Du kennst nach zwei Wochen mehr Leute im Büro als mancher nach zwei Jahren.
Die Herausforderung ist die fachliche Grundlage. Mit Sympathie kommst Du weit, aber wer führen will, muss die Arbeit verstanden haben, die er verteilt.
So setzt Du Deine Stärken ein: Frag die Erfahrenen, sie erzählen Dir gern. Übernimm die Aufgabe, zwischen zwei Beteiligten zu vermitteln, das kannst Du früh. Bring Dich in Präsentationen ein.
Das solltest Du meiden: Beliebtheit für Können zu halten. Zuzusagen, was Du noch nicht einschätzen kannst. Und der stillen Arbeit auszuweichen, die Dein Fach verlangt.
Dein nächster Schritt: eine Aufgabe allein zu Ende bringen, ohne Zwischenrunde.
Du stehst am Anfang, und das ist der Zeitpunkt, an dem sich am meisten entscheidet. Welche Rolle Dir liegt, merkst Du in den ersten Jahren, und ebenso, welche Dir aufgedrängt wird.
Dafür gibt es „Journey — the architect's game“, mein Mentoring für den Berufseinstieg. Es geht darin nicht um Fachwissen, das bekommst Du im Büro. Es geht um die Frage, wohin Du willst und wie Du dorthin kommst, ohne die ersten Jahre an eine Rolle zu verlieren, die nicht Deine ist.
Du führst zum ersten Mal eine kleine Gruppe, oft ohne den Titel. Andere fragen Dich, weil Du zuhörst.
Die Herausforderung ist die erste unangenehme Entscheidung. Du musst jemandem etwas abnehmen oder etwas sagen, das er nicht hören will, und die Beziehung soll trotzdem halten.
So setzt Du Deine Stärken ein: Verteil nach Stärken, das ist Deine natürliche Bewegung. Sprich an, was Du an Stimmung wahrnimmst, das kann sonst niemand. Übersetz zwischen den Fachleuten.
Das solltest Du meiden: Die schwierige Nachricht zu verpacken, bis sie niemand mehr versteht. Zustimmung mit Verständnis zu verwechseln. Und Konflikte zu glätten, die geklärt werden müssen.
Dein nächster Schritt: eine unangenehme Nachricht in einem Satz sagen und danach zuhören.
Du füllst Deine Rolle selbst aus und merkst dabei, wo Dir Fachwissen fehlt. Genau an dieser Stelle wird aus einer Lücke schnell ein Ruf, den Du danach lange mit Dir trägst.
Dagegen helfen meine Seminare. Sie sind für Architekten gemacht, die im Projekt stehen und eine Lücke schließen wollen, ohne dafür ein Semester zu opfern. Welche Themen anstehen, siehst Du in der Übersicht.
Du verantwortest ein Team, seine Ergebnisse und seine Entwicklung. Leute wollen bei Dir arbeiten, und das ist ein Wert, den das Büro spürt.
Die Herausforderung ist der Verkauf. Damit ist nicht der Vertrieb gemeint, sondern die Fähigkeit, Widerstand zu bearbeiten, statt ihn zu umgehen.
So setzt Du Deine Stärken ein: Entwickle Leute, das ist Deine größte Wirkung. Halte die Verbindung zwischen Entwurf und Ausführung, ohne die sie auseinanderlaufen. Vertritt Dein Team nach außen.
Das solltest Du meiden: Erfolg an der Stimmung zu messen. Entscheidungen zu vertagen, bis alle einverstanden sind. Und Konflikte im Team für Dein Versagen zu halten.
Dein nächster Schritt: Einwände hören und bearbeiten, statt sie zu umschiffen. Das ist die Entwicklungsaufgabe Deiner Grundhaltung.
Du verantwortest Deine Rolle ganz und brauchst niemanden, der Dir Dein Fach erklärt. Was Dich weiterbringt, ist der Blick über den eigenen Betrieb hinaus.
Sieh Dich bei meinen Angeboten um, besonders bei den Büchern, im Blog und beim Wegweiser. Und melde Dich, wenn ein Gedanke daraus bei Dir andockt. Vernetzen wir uns auf LinkedIn, dort läuft der Austausch, der mich selbst weiterbringt.
Im Kreis der ArchiTypen stehen der Architekturdesigner und der Projektleiter an der Seite vom Teamleiter. Dabei unterscheidet sich der Architekturdesigner vom Teamleiter darin, dass er stärker designorientiert ist. Und der Projektleiter ist stärker aufgabenbezogen als der Teamleiter. Aber abgesehen davon gibt es große Schnittmengen.
Grundhaltung: Begeistern und gestalten.
Erkennst Du Dich wieder?
Du entwirfst. Du entwickelst Konzepte, Fassaden und Räume, und Du trägst sie so vor, dass andere sie sehen wollen. Bilder sind Deine Sprache.
Wettbewerbe sind Dein Feld. Der Druck stört Dich weniger als die Aussicht, monatelang dasselbe Detail zu zeichnen.
An einem Gebäude fällt Dir zuerst auf, was gestalterisch besser sein müsste. Diesen Blick schaltest Du auch im Urlaub nicht ab.
Hier bist Du stark!
Ideen erzeugen. Wo andere eine Aufgabe sehen, hast Du nach einer Stunde drei Ansätze.
Bilder, die überzeugen. Du machst eine Idee sichtbar, bevor sie beschlossen ist.
Raumgefühl. Du merkst am Modell, dass eine Proportion nicht stimmt, ohne nachzumessen.
Druck aushalten. Eine Abgabe in der Nacht bringt Dich in Form, statt Dich zu lähmen.
Referenzen im Kopf. Du kennst die Lösung, die anderswo funktioniert hat, und weißt, warum.
Zuspitzen. Du bringst ein Konzept auf einen Satz, den sich alle merken.
Typische Hürden und Probleme
Verliebt in die Lösung. Du verteidigst einen Entwurf, den Du längst hättest verwerfen sollen.
Kritik trifft persönlich. Ein Einwand gegen den Entwurf fühlt sich an wie einer gegen Dich.
Maß und Kosten spät. Baurichtmaße und Budget kommen bei Dir zum Schluss, und dann tun sie weh.
Termine. Die Idee ist wichtiger als der Abgabetag, bis der Abgabetag da ist.
Übergabe an die Ausführung. Was aus dem Entwurf auf der Baustelle wird, verfolgst Du seltener, als Du solltest.
Publikum nötig. Ohne Resonanz verliert die Arbeit für Dich an Reiz.
Auf welcher Stufe stehst Du?
Wie Du Deinen ArchiTypen erlebst, hängt insbesondere von Deiner Lebens- und Berufserfahrung ab. Lass uns darauf schauen, wie unterschiedlich der Architekturdesigner für Berufseinsteiger, Fortgeschrittene und alte Hasen wirkt.
Drei Stufen unterscheidet dieser Test. Als Berufseinsteiger lernst Du die Rolle kennen. Als Junior füllst Du sie selbst aus, aber mit Rückendeckung. Als Senior verantwortest Du sie ganz und gibst weiter, was Du kannst.
Berufseinsteiger
Der Architekturdesigner als Berufseinsteiger
Du baust Modelle, machst Visualisierungen, arbeitest an Wettbewerben zu. Du siehst zum ersten Mal, wie ein Entwurf im Büro entsteht und wie viel davon wieder verworfen wird.
Die Herausforderung ist das Verwerfen. Deine Idee wird nicht genommen, und das passiert häufiger als das Gegenteil.
So setzt Du Deine Stärken ein: Zeig Deine Ansätze früh, auch die unfertigen. Sammle Referenzen und ordne sie, das trägt Dich zehn Jahre. Übernimm die Darstellung, dort bist Du schnell besser als andere.
Das solltest Du meiden: An einer Idee festzuhalten, für die niemand sonst brennt. Die Ausführungsplanung als Strafe zu sehen. Und Kritik am Entwurf als Urteil über Dich zu nehmen.
Dein nächster Schritt: einen eigenen Ansatz vorstellen und ihn danach loslassen.
Du stehst am Anfang, und das ist der Zeitpunkt, an dem sich am meisten entscheidet. Welche Rolle Dir liegt, merkst Du in den ersten Jahren, und ebenso, welche Dir aufgedrängt wird.
Dafür gibt es „Journey — the architect's game“, mein Mentoring für den Berufseinstieg. Es geht darin nicht um Fachwissen, das bekommst Du im Büro. Es geht um die Frage, wohin Du willst und wie Du dorthin kommst, ohne die ersten Jahre an eine Rolle zu verlieren, die nicht Deine ist.
Du verantwortest einen eigenen Entwurfsteil, oft eine Fassade oder einen Gebäudeabschnitt. Deine Arbeit steht mit Deinem Namen im Büro.
Die Herausforderung ist die Verbindung zur Wirklichkeit. Ein Entwurf, der sich nicht bauen lässt, ist im Wettbewerb schön und im Projekt teuer.
So setzt Du Deine Stärken ein: Nutz Dein Raumgefühl früh, es spart Dir spätere Korrekturen. Erklär Deine Idee in einem Satz, dann trägt sie durch die Besprechung. Such Dir jemanden aus der Ausführung, der Dir sagt, was geht.
Das solltest Du meiden: Kosten und Maße bis zur Präsentation zu verschieben. Deinen Entwurf gegen Einwände zu verteidigen, statt sie einzuarbeiten. Und den Abgabetermin als Verhandlungssache zu behandeln.
Dein nächster Schritt: einen Entwurf so vortragen, dass ein Bauleiter zustimmt.
Du füllst Deine Rolle selbst aus und merkst dabei, wo Dir Fachwissen fehlt. Genau an dieser Stelle wird aus einer Lücke schnell ein Ruf, den Du danach lange mit Dir trägst.
Dagegen helfen meine Seminare. Sie sind für Architekten gemacht, die im Projekt stehen und eine Lücke schließen wollen, ohne dafür ein Semester zu opfern. Welche Themen anstehen, siehst Du in der Übersicht.
Du verantwortest Entwürfe und Wettbewerbe ganz, führst ein Entwurfsteam und stehst mit Deiner Handschrift für das Büro.
Die Herausforderung ist, andere entwerfen zu lassen. Deine Handschrift ist ein Wert, und sie darf nicht dazu führen, dass niemand außer Dir einen Ansatz einbringt.
So setzt Du Deine Stärken ein: Gib die Richtung vor und nicht die Lösung. Vertritt den Entwurf beim Bauherrn, dort wirkst Du am stärksten. Halt den Kontakt zur Ausführung, damit die Idee ankommt.
Das solltest Du meiden: Jeden Entwurf selbst zu zeichnen. Kritik am Ergebnis als Kritik an der Person zu lesen. Und ein Projekt nach der Genehmigung aus den Augen zu verlieren.
Dein nächster Schritt: Einwände hören und bearbeiten, statt sie zu umschiffen. Das ist die Entwicklungsaufgabe Deiner Grundhaltung.
Du verantwortest Deine Rolle ganz und brauchst niemanden, der Dir Dein Fach erklärt. Was Dich weiterbringt, ist der Blick über den eigenen Betrieb hinaus.
Sieh Dich bei meinen Angeboten um, besonders bei den Büchern, im Blog und beim Wegweiser. Und melde Dich, wenn ein Gedanke daraus bei Dir andockt. Vernetzen wir uns auf LinkedIn, dort läuft der Austausch, der mich selbst weiterbringt.
Im Kreis der ArchiTypen stehen der BIM-Konstrukteur und der Projektleiter an der Seite vom Architekturdesigner. Dabei unterscheidet sich der BIM-Konstrukteur vom Architekturdesigner darin, dass er stärker introvertiert ist. Und der Projektleiter ist stärker aufgabenbezogen als der Architekturdesigner. Aber abgesehen davon gibt es große Schnittmengen.
Grundhaltung: Sichern und ausarbeiten.
Erkennst Du Dich wieder?
Du arbeitest Details aus, klärst Anschlüsse und schreibst Leistungsbeschreibungen, über die auf der Baustelle nicht gestritten wird. Dein Satz lautet: Ich weiß, wie es gebaut werden kann.
Gesetze, Normen und Richtlinien sind Dein Handwerkszeug. Du kennst sie, weil sie Dir Arbeit sparen, nicht weil jemand sie verlangt.
Du gibst nichts heraus, was Du nicht geprüft hast. Deine Ruhe brauchst Du dafür, und im Einzelgespräch bist Du besser als in großer Runde.
Hier bist Du stark!
Details, die halten. Was Du gezeichnet hast, funktioniert auch bei Regen und in zehn Jahren.
Normenkenntnis. Du weißt, welche Regel gilt, und ebenso, wann sie nicht anwendbar ist.
Leistungsbeschreibung ohne Streit. Deine Texte lassen der Firma keinen Spielraum für Auslegung.
Beratung im Zweiergespräch. Wer Dich einzeln fragt, bekommt eine bessere Antwort als jede Runde.
Prüfblick. Du siehst den Fehler im Plan eines anderen, ohne danach zu suchen.
Bauteilwissen. Du kennst Aufbauten und Produkte und weißt, was sie kosten.
Typische Hürden und Probleme
Kompromissarm. Dein Nein kommt schnell und ohne Alternative.
Spät fertig. Du gibst ab, wenn es stimmt, und nicht, wenn es gebraucht wird.
Verteidigen statt überzeugen. Du erklärst Deine Lösung noch einmal, statt den Einwand aufzunehmen.
Unsichtbar in der Runde. In großen Besprechungen bleibt Dein Wissen im Raum, ohne anzukommen.
Termindruck als Angriff. Wer schneller will, will für Dich schlechter, und das stimmt nicht immer.
Du denkst wie ein Ingenieur. Die Sache steht fest, und die Menschen sollen sich danach richten.
Auf welcher Stufe stehst Du?
Wie Du Deinen ArchiTypen erlebst, hängt insbesondere von Deiner Lebens- und Berufserfahrung ab. Lass uns darauf schauen, wie unterschiedlich der Bautechniker für Berufseinsteiger, Fortgeschrittene und alte Hasen wirkt.
Drei Stufen unterscheidet dieser Test. Als Berufseinsteiger lernst Du die Rolle kennen. Als Junior füllst Du sie selbst aus, aber mit Rückendeckung. Als Senior verantwortest Du sie ganz und gibst weiter, was Du kannst.
Berufseinsteiger
Der Bautechniker als Berufseinsteiger
Du zeichnest nach Vorgabe, pflegst Bibliotheken, arbeitest Details nach Vorbildern aus. Deine Genauigkeit fällt sofort positiv auf.
Die Herausforderung ist das Verhältnis von Zeit und Tiefe. Du kannst ein Detail eine Woche lang verbessern, und niemand wird Dich stoppen.
So setzt Du Deine Stärken ein: Bau Dir früh eigene Vorlagen und Checklisten, sie tragen Deine ganze Laufbahn. Frag im Zweiergespräch nach, dort lernst Du am meisten. Sieh Dir auf der Baustelle an, was aus Deinen Details wird.
Das solltest Du meiden: Die Fertigstellung dem letzten Prozent zu opfern. Zu schweigen, wenn Du im Plan eines anderen einen Fehler siehst. Und Deine Prüfung als selbstverständlich zu behandeln.
Dein nächster Schritt: eine Aufgabe zum vereinbarten Termin abgeben, auch wenn sie nicht perfekt ist.
Du stehst am Anfang, und das ist der Zeitpunkt, an dem sich am meisten entscheidet. Welche Rolle Dir liegt, merkst Du in den ersten Jahren, und ebenso, welche Dir aufgedrängt wird.
Dafür gibt es „Journey — the architect's game“, mein Mentoring für den Berufseinstieg. Es geht darin nicht um Fachwissen, das bekommst Du im Büro. Es geht um die Frage, wohin Du willst und wie Du dorthin kommst, ohne die ersten Jahre an eine Rolle zu verlieren, die nicht Deine ist.
Du verantwortest Details und Ausschreibungstexte selbst. Andere fragen Dich, weil Du es genau weißt.
Die Herausforderung ist der Widerspruch. Ein Entwerfer will eine Lösung, die Du für falsch hältst, und Dein fachliches Nein reicht nicht.
So setzt Du Deine Stärken ein: Sag, was nicht geht, und liefere im selben Satz, was geht. Schreib Leistungstexte so, dass die Firma nicht auslegen kann. Bring Deinen Prüfblick früh in die Planung ein.
Das solltest Du meiden: Eine Ablehnung ohne Alternative. Deine Bedenken nur schriftlich zu äußern. Und Qualität gegen Termine auszuspielen, statt beides zu verhandeln.
Dein nächster Schritt: eine These, eine Gegenthese und eine gemeinsame Lösung. Das ist die Dialektik, die Deiner Grundhaltung fehlt.
Du füllst Deine Rolle selbst aus und merkst dabei, wo Dir Fachwissen fehlt. Genau an dieser Stelle wird aus einer Lücke schnell ein Ruf, den Du danach lange mit Dir trägst.
Dagegen helfen meine Seminare. Sie sind für Architekten gemacht, die im Projekt stehen und eine Lücke schließen wollen, ohne dafür ein Semester zu opfern. Welche Themen anstehen, siehst Du in der Übersicht.
Du verantwortest die technische Qualität, oft für mehrere Projekte. Du setzt Standards, prüfst fremde Planung und berätst die Entwurfsseite.
Die Herausforderung ist der Verkauf Deiner Lösung. Du hast recht, und das genügt nicht, damit sie gebaut wird.
So setzt Du Deine Stärken ein: Leg Vorlagen und Bibliotheken an, die andere ohne Dich benutzen können. Berate früh, in der Entwurfsphase, dort ist Dein Rat am billigsten. Prüfe fremde Planung, bevor sie in die Ausschreibung geht.
Das solltest Du meiden: Der Einzige zu sein, der weiß, wie es geht. Auf Anerkennung zu warten, die niemand ausspricht. Und Deinen Maßstab für den einzig möglichen zu halten.
Dein nächster Schritt: Deine Lösung so vortragen, dass der Bauherr sie will.
Du verantwortest Deine Rolle ganz und brauchst niemanden, der Dir Dein Fach erklärt. Was Dich weiterbringt, ist der Blick über den eigenen Betrieb hinaus.
Sieh Dich bei meinen Angeboten um, besonders bei den Büchern, im Blog und beim Wegweiser. Und melde Dich, wenn ein Gedanke daraus bei Dir andockt. Vernetzen wir uns auf LinkedIn, dort läuft der Austausch, der mich selbst weiterbringt.
Im Kreis der ArchiTypen stehen der Baumanager und der Projektmanager an der Seite vom Bautechniker. Dabei unterscheidet sich der Baumanager vom Bautechniker darin, dass er stärker aufgabenbezogen ist. Und der Projektmanager ist stärker designorientiert als der Bautechniker. Aber abgesehen davon gibt es große Schnittmengen.
Grundhaltung: Sichern und ausarbeiten.
Erkennst Du Dich wieder?
Du baust das Modell, an dem alle anderen arbeiten. Strukturen, Attribute und Standards legst Du fest und hältst die Daten sauber.
Gute Planzeichnungen und ein kollisionsfreies Modell sind Dein Ziel. Wenn das Modell stimmt, stimmen auch die Pläne und die Mengen.
Du brauchst Ruhe und längere Zeiten am Stück. Neue Werkzeuge probierst Du aus, sobald Du von ihnen hörst, und Du merkst schnell, ob sie taugen.
Hier bist Du stark!
In Strukturen denken. Du siehst das System hinter der Aufgabe, bevor Du das erste Bauteil setzt.
Standards setzen. Was Du festlegst, funktioniert auch, wenn zehn Leute gleichzeitig daran arbeiten.
Kollisionen finden. Du entdeckst den Konflikt im Modell, bevor er auf der Baustelle Geld kostet.
Daten sauber halten. Deine Mengen stimmen, und darauf verlässt sich das ganze Projekt.
Werkzeuge beherrschen. Du holst aus der Software heraus, was andere nicht für möglich halten.
Fehler sichtbar machen. Was im Plan verborgen bliebe, zeigt Dein Modell.
Typische Hürden und Probleme
Das Modell als Selbstzweck. Du verbesserst die Struktur weiter, wenn längst niemand mehr etwas davon hat.
Du erklärst das Wie. Andere wollen wissen, was sie davon haben, und Du erzählst vom Aufbau.
Ungeduld mit Regelbrechern. Wer Deine Standards ignoriert, verliert Deine Sympathie sofort.
Unsichtbar. Deine Arbeit fällt erst auf, wenn sie fehlt.
Detailverliebt am falschen Ort. Du modellierst genauer, als es die Leistungsphase verlangt.
Schwer mitzunehmen. Du überzeugst über Logik, und Logik allein bewegt selten ein Büro.
Auf welcher Stufe stehst Du?
Wie Du Deinen ArchiTypen erlebst, hängt insbesondere von Deiner Lebens- und Berufserfahrung ab. Lass uns darauf schauen, wie unterschiedlich der BIM-Konstrukteur für Berufseinsteiger, Fortgeschrittene und alte Hasen wirkt.
Drei Stufen unterscheidet dieser Test. Als Berufseinsteiger lernst Du die Rolle kennen. Als Junior füllst Du sie selbst aus, aber mit Rückendeckung. Als Senior verantwortest Du sie ganz und gibst weiter, was Du kannst.
Berufseinsteiger
Der BIM-Konstrukteur als Berufseinsteiger
Du modellierst nach Vorgabe und lernst die Struktur kennen, die andere gesetzt haben. Deine Geschwindigkeit an der Software fällt auf.
Die Herausforderung ist die Baukunde. Ein sauberes Modell von einem Aufbau, der so nicht gebaut wird, hilft niemandem.
So setzt Du Deine Stärken ein: Lern die Struktur des Büros, bevor Du sie verbesserst. Zeig, was die Software kann, das öffnet Dir Türen. Frag den Bautechniker, warum ein Aufbau so aussieht.
Das solltest Du meiden: Genauer zu modellieren, als die Phase es verlangt. Standards zu umgehen, weil Dein Weg schneller ist. Und über Werkzeuge zu reden, wo es um das Gebäude geht.
Dein nächster Schritt: ein Bauteil verstehen, bevor Du es modellierst.
Du stehst am Anfang, und das ist der Zeitpunkt, an dem sich am meisten entscheidet. Welche Rolle Dir liegt, merkst Du in den ersten Jahren, und ebenso, welche Dir aufgedrängt wird.
Dafür gibt es „Journey — the architect's game“, mein Mentoring für den Berufseinstieg. Es geht darin nicht um Fachwissen, das bekommst Du im Büro. Es geht um die Frage, wohin Du willst und wie Du dorthin kommst, ohne die ersten Jahre an eine Rolle zu verlieren, die nicht Deine ist.
Du verantwortest ein Fachmodell und die Zusammenarbeit mit anderen Modellen. Kollisionsprüfungen laufen bei Dir.
Die Herausforderung ist die Übersetzung. Deine Ergebnisse müssen bei Leuten ankommen, die das Modell nicht öffnen.
So setzt Du Deine Stärken ein: Bring Kollisionen früh, nicht vollständig. Zeig einen Schnitt statt einer Liste. Halte die Attribute sauber, davon lebt die Mengenermittlung.
Das solltest Du meiden: Eine Fehlerliste ohne Bewertung zu verschicken. Auf die Einhaltung von Standards zu pochen, ohne den Nutzen zu erklären. Und Konflikte über die Software auszutragen.
Dein nächster Schritt: ein Modellproblem in einem Satz erklären, den ein Bauleiter versteht.
Du füllst Deine Rolle selbst aus und merkst dabei, wo Dir Fachwissen fehlt. Genau an dieser Stelle wird aus einer Lücke schnell ein Ruf, den Du danach lange mit Dir trägst.
Dagegen helfen meine Seminare. Sie sind für Architekten gemacht, die im Projekt stehen und eine Lücke schließen wollen, ohne dafür ein Semester zu opfern. Welche Themen anstehen, siehst Du in der Übersicht.
Du setzt die Standards für das Büro, führst die Modellstruktur über mehrere Projekte und schulst andere.
Die Herausforderung ist die Wirkung ohne Weisungsbefugnis. Du willst, dass alle nach Deinen Regeln arbeiten, und anordnen kannst Du es nicht.
So setzt Du Deine Stärken ein: Bau Vorlagen, die den richtigen Weg zum leichtesten machen. Zeig den Nutzen an einem Projekt, das gut gelaufen ist. Nimm die Leute mit, die sowieso überzeugt sind, und lass die anderen folgen.
Das solltest Du meiden: Regeln durchzusetzen, deren Nutzen niemand sieht. Die Struktur weiterzuentwickeln, wenn sie längst reicht. Und Dich über die Software zu definieren.
Dein nächster Schritt: eine These, eine Gegenthese und eine gemeinsame Lösung. Das ist die Dialektik, die Deiner Grundhaltung fehlt.
Du verantwortest Deine Rolle ganz und brauchst niemanden, der Dir Dein Fach erklärt. Was Dich weiterbringt, ist der Blick über den eigenen Betrieb hinaus.
Sieh Dich bei meinen Angeboten um, besonders bei den Büchern, im Blog und beim Wegweiser. Und melde Dich, wenn ein Gedanke daraus bei Dir andockt. Vernetzen wir uns auf LinkedIn, dort läuft der Austausch, der mich selbst weiterbringt.
Im Kreis der ArchiTypen stehen der Architekturdesigner und der Projektmanager an der Seite vom BIM-Konstrukteur. Dabei unterscheidet sich der Architekturdesigner vom BIM-Konstrukteur darin, dass er stärker extravertiert ist. Und der Projektmanager ist stärker aufgabenbezogen als der BIM-Konstrukteur. Aber abgesehen davon gibt es große Schnittmengen.
Grundhaltung: Ordnen und steuern.
Erkennst Du Dich wieder?
Du organisierst die Ausführung. Vergaben, Nachträge, Rechnungsprüfung, Terminpläne laufen bei Dir zusammen. Du hältst das Bauvorhaben kaufmännisch und terminlich unter Kontrolle.
Du siehst Abweichungen, bevor sie teuer werden. Eine Zahl, die nicht passt, fällt Dir auf, während andere sie noch für einen Rundungsfehler halten.
Du arbeitest lieber schriftlich und im Einzelgespräch. Was verabredet wurde, steht bei Dir fest, und zwar nachlesbar.
Hier bist Du stark!
Vergaben sauber führen. Bei Dir bekommen alle Bieter dieselbe Grundlage, und die Wertung hält jeder Prüfung stand.
Nachträge prüfen. Du erkennst, ob eine Forderung im Vertrag steckt oder daneben.
Kostenstand im Kopf. Du weißt, wo das Projekt steht, ohne die Auswertung abzuwarten.
Realistische Termine. Deine Terminpläne halten, weil Du Puffer einrechnest, die andere streichen.
Verträge lesen. Du findest die Klausel, an der später alles hängt.
Frühwarnung. Die Abweichung meldest Du, solange sie noch billig ist.
Typische Hürden und Probleme
Die Zahl vor dem Bauablauf. Manchmal stimmt die Rechnung, und die Baustelle steht trotzdem.
Misstrauen als Grundhaltung. Du prüfst auch dort, wo Vertrauen schneller gewesen wäre.
Der Papierweg. Du schreibst, wo ein Anruf den Konflikt aufgelöst hätte.
Kühl in der Form. Deine Sachlichkeit kommt bei Firmen als Geringschätzung an.
Kontrolle statt Vertrauen. Wer von Dir geprüft wird, arbeitet selten freier.
Wenig sichtbar. Was Du verhindert hast, steht in keiner Schlussrechnung.
Auf welcher Stufe stehst Du?
Wie Du Deinen ArchiTypen erlebst, hängt insbesondere von Deiner Lebens- und Berufserfahrung ab. Lass uns darauf schauen, wie unterschiedlich der Baumanager für Berufseinsteiger, Fortgeschrittene und alte Hasen wirkt.
Drei Stufen unterscheidet dieser Test. Als Berufseinsteiger lernst Du die Rolle kennen. Als Junior füllst Du sie selbst aus, aber mit Rückendeckung. Als Senior verantwortest Du sie ganz und gibst weiter, was Du kannst.
Berufseinsteiger
Der Baumanager als Berufseinsteiger
Du prüfst Rechnungen, pflegst Kostenlisten, bereitest Vergaben vor. Du siehst früh, wo im Projekt das Geld hingeht.
Die Herausforderung ist die Baustelle. Zahlen verstehst Du schnell, und ohne Bauwissen bleibt die Prüfung an der Oberfläche.
So setzt Du Deine Stärken ein: Lern die Vergabeunterlagen von innen kennen, das ist Dein späteres Werkzeug. Führ die Kostenliste so, dass ein anderer sie versteht. Geh auf die Baustelle und sieh Dir an, was Du bezahlst.
Das solltest Du meiden: Eine Position zu prüfen, deren Leistung Du nicht kennst. Formfehler wichtiger zu nehmen als den Inhalt. Und im Zahlenwerk zu bleiben, wenn die Frage auf der Baustelle liegt.
Dein nächster Schritt: ein Gewerk vom Leistungsverzeichnis bis zur Schlussrechnung begleiten.
Du stehst am Anfang, und das ist der Zeitpunkt, an dem sich am meisten entscheidet. Welche Rolle Dir liegt, merkst Du in den ersten Jahren, und ebenso, welche Dir aufgedrängt wird.
Dafür gibt es „Journey — the architect's game“, mein Mentoring für den Berufseinstieg. Es geht darin nicht um Fachwissen, das bekommst Du im Büro. Es geht um die Frage, wohin Du willst und wie Du dorthin kommst, ohne die ersten Jahre an eine Rolle zu verlieren, die nicht Deine ist.
Du verantwortest Vergaben und die Nachtragsprüfung selbst. Firmen verhandeln mit Dir, und sie prüfen, wie fest Du stehst.
Die Herausforderung ist die Verhandlung. Deine Prüfung ist gründlich, und am Tisch sitzt jemand, der davon leben muss.
So setzt Du Deine Stärken ein: Kenn den Vertrag besser als Dein Gegenüber. Bring Deine Bewertung mit einer Zahl und einer Begründung. Melde die Abweichung, solange sie klein ist.
Das solltest Du meiden: Jeden Nachtrag als Angriff zu behandeln. Die Ablehnung nur schriftlich zu begründen. Und den Ton zu wählen, der Dich im Recht zeigt statt zum Ergebnis führt.
Dein nächster Schritt: eine Ablehnung so aussprechen, dass die Zusammenarbeit hält.
Du füllst Deine Rolle selbst aus und merkst dabei, wo Dir Fachwissen fehlt. Genau an dieser Stelle wird aus einer Lücke schnell ein Ruf, den Du danach lange mit Dir trägst.
Dagegen helfen meine Seminare. Sie sind für Architekten gemacht, die im Projekt stehen und eine Lücke schließen wollen, ohne dafür ein Semester zu opfern. Welche Themen anstehen, siehst Du in der Übersicht.
Du verantwortest die kaufmännische und terminliche Steuerung ganz, oft für mehrere Bauvorhaben. Du führst über Verträge, Fristen und Prüfroutinen.
Die Herausforderung ist die indirekte Führung. Du sollst Wirkung erzielen bei Firmen und Kollegen, die Dir nicht unterstellt sind.
So setzt Du Deine Stärken ein: Bau Prüfroutinen, die auch ohne Dich funktionieren. Nutz Deine Frühwarnung in der Planung, nicht erst in der Ausführung. Mach sichtbar, was durch Deine Arbeit nicht passiert ist.
Das solltest Du meiden: Kontrolle an die Stelle von Vertrauen zu setzen. Eine Routine zu pflegen, die niemandem mehr dient. Und den Streit zu gewinnen, während die Baustelle stillsteht.
Dein nächster Schritt: die direkte Kommunikation. Das fällt Deiner Grundhaltung am schwersten und bringt Dir am meisten.
Du verantwortest Deine Rolle ganz und brauchst niemanden, der Dir Dein Fach erklärt. Was Dich weiterbringt, ist der Blick über den eigenen Betrieb hinaus.
Sieh Dich bei meinen Angeboten um, besonders bei den Büchern, im Blog und beim Wegweiser. Und melde Dich, wenn ein Gedanke daraus bei Dir andockt. Vernetzen wir uns auf LinkedIn, dort läuft der Austausch, der mich selbst weiterbringt.
Im Kreis der ArchiTypen stehen der Bautechniker und der Projektmanager an der Seite vom Baumanager. Dabei unterscheidet sich der Bautechniker vom Baumanager darin, dass er stärker menschenbezogen ist. Und der Projektmanager ist stärker designorientiert als der Baumanager. Aber abgesehen davon gibt es große Schnittmengen.
Grundhaltung: Ordnen und steuern.
Erkennst Du Dich wieder?
Du steuerst, ohne selbst zu zeichnen. Während andere im Entwurf oder auf der Baustelle stecken, behältst Du Verträge, Fristen, Budgets und Berichte im Blick. Dir fällt als Erstem auf, wenn eine Aufgabe zwischen zwei Zuständigkeiten liegt und deshalb niemand sie anfasst.
Du arbeitest lieber schriftlich als im Zuruf. Eine Sache ist für Dich erst geklärt, wenn sie festgehalten ist. Du brauchst Ruhe und längere Zeiten am Stück, und Du bereitest ein Gespräch vor, statt es laufen zu lassen.
Dein Maßstab ist der beste Kompromiss. Du willst an alles gedacht haben, bevor entschieden wird. Andere sehen darin manchmal Zögern. Für Dich ist es die Voraussetzung dafür, dass eine Entscheidung hält.
Hier bist Du stark!
Überblick über das Ganze. Du siehst, wie eine Entscheidung im Entwurf sechs Wochen später auf der Baustelle ankommt.
Frühwarnung. Du erkennst die Abweichung, während sie noch eine Zahl ist und noch kein Nachtrag.
Ziele scharf machen. Aus einem vagen Wunsch des Bauherrn wird bei Dir eine Vorgabe mit Frist und Verantwortlichem.
Informationen kombinieren. Aus Protokoll, Rechnungsstand und Terminplan entsteht bei Dir ein Bild, das sonst niemand hat.
Verlässlichkeit. Was Du zusagst, kommt, und zwar zu dem Termin, den Du genannt hast.
Ordnung, die trägt. Deine Ablage findet auch der, der neu ins Projekt kommt.
Typische Hürden und Probleme
Fragen statt entscheiden. Du klärst weiter, wenn andere längst entschieden haben.
Ungeduld mit anderen Maßstäben. Wer es weniger genau nimmt, verliert Dich schneller, als Du selbst merkst.
Unsichtbare Leistung. Ein Schaden, den Du verhindert hast, steht in keinem Bericht.
Zu viel auf einmal. Wer Dich um eine Einschätzung bittet, bekommt die Herleitung gleich mit und hört ab dem dritten Satz nicht mehr zu.
Deckung im Schriftlichen. Du schreibst, wo ein Anruf schneller wäre.
Menschen als Restrisiko. Du planst Abläufe zu Ende und Stimmungen gar nicht.
Auf welcher Stufe stehst Du?
Wie Du Deinen ArchiTypen erlebst, hängt insbesondere von Deiner Lebens- und Berufserfahrung ab. Lass uns darauf schauen, wie unterschiedlich der Projektmanager für Berufseinsteiger, Fortgeschrittene und alte Hasen wirkt.
Drei Stufen unterscheidet dieser Test. Als Berufseinsteiger lernst Du die Rolle kennen. Als Junior füllst Du sie selbst aus, aber mit Rückendeckung. Als Senior verantwortest Du sie ganz und gibst weiter, was Du kannst.
Berufseinsteiger
Der Projektmanager als Berufseinsteiger
Du arbeitest zu. Protokolle, Listen, Ablage, Kostenverfolgung. Du sitzt in Besprechungen, in denen Dich niemand nach Deiner Meinung fragt.
Dir fehlt noch der Überblick, der Deine Rolle später ausmacht. Der Detailblick ist von Anfang an da. Das verleitet dazu, Vollständigkeit für Leistung zu halten.
So setzt Du Deine Stärken ein: Das Protokoll ist Deine erste Machtposition, denn wer aufschreibt, was gilt, bestimmt, was gilt. Leg die Ablagestruktur an, bevor jemand danach fragt. Biete Deinen Stand von Dir aus an.
Das solltest Du meiden: Warten, bis Du gefragt wirst. Alles dokumentieren statt das, wonach in einem halben Jahr jemand sucht. Und Deine Sorgfalt gegen die Geschwindigkeit der anderen verteidigen.
Dein nächster Schritt: einen Projektstand von einer Woche auf eine Seite bringen.
Du stehst am Anfang, und das ist der Zeitpunkt, an dem sich am meisten entscheidet. Welche Rolle Dir liegt, merkst Du in den ersten Jahren, und ebenso, welche Dir aufgedrängt wird.
Dafür gibt es „Journey — the architect's game“, mein Mentoring für den Berufseinstieg. Es geht darin nicht um Fachwissen, das bekommst Du im Büro. Es geht um die Frage, wohin Du willst und wie Du dorthin kommst, ohne die ersten Jahre an eine Rolle zu verlieren, die nicht Deine ist.
Du verantwortest Teilbereiche selbst. Terminplan, Kostenverfolgung, Berichte an den Bauherrn. Du bekommst Rückendeckung, aber die Arbeit ist Deine.
Jetzt kommt der erste Zusammenstoß mit den Entscheidern. Projektleiter und Bauleiter wollen ein Ergebnis, keine Herleitung. Sie interessieren sich nicht für Deine Details, und das ist keine Geringschätzung, sondern ihre Art zu arbeiten.
So setzt Du Deine Stärken ein: Bring die Abweichung an, solange sie billig zu beheben ist. Formuliere Deine Analyse als Empfehlung mit einer Zahl. Halte die Herleitung im Anhang bereit.
Das solltest Du meiden: Deine Forderung als Frage verpacken. Detailtiefe als Beweis Deiner Sorgfalt vortragen. Und stillschweigend nacharbeiten, was ein anderer zugesagt hat.
Dein nächster Schritt: drei Sätze und ein Anhang.
Du füllst Deine Rolle selbst aus und merkst dabei, wo Dir Fachwissen fehlt. Genau an dieser Stelle wird aus einer Lücke schnell ein Ruf, den Du danach lange mit Dir trägst.
Dagegen helfen meine Seminare. Sie sind für Architekten gemacht, die im Projekt stehen und eine Lücke schließen wollen, ohne dafür ein Semester zu opfern. Welche Themen anstehen, siehst Du in der Übersicht.
Du verantwortest die Rolle ganz, oft für mehrere Projekte gleichzeitig. Du führst über Vorlagen, Fristen und Kriterien, nicht über Ansagen. Andere richten sich nach Strukturen, die Du gebaut hast, ohne dass Du im Raum bist.
Genau darin liegt Deine Schwierigkeit. Indirekte Führung wird selten als Führung gesehen. Du trägst Verantwortung ohne Weisungsbefugnis und musst Wirkung bei Leuten erzielen, die Dir nicht unterstellt sind.
So setzt Du Deine Stärken ein: Bau Systeme, statt Einzelfälle zu lösen, denn ein gutes Kriteriensystem entscheidet hundert Fälle im Voraus. Mach Deine Wirkung sichtbar, indem Du benennst, was nicht passiert ist. Gib Aufgaben mit Deinem Maßstab ab, nicht ohne ihn.
Das solltest Du meiden: Kontrolle an die Stelle von Vertrauen setzen. Einen Prozess weiterpflegen, der niemandem mehr dient. Und darauf warten, dass Deine Leistung von selbst auffällt.
Dein nächster Schritt: die direkte Kommunikation. Das fällt Deiner Grundhaltung am schwersten und bringt Dir am meisten.
Du verantwortest Deine Rolle ganz und brauchst niemanden, der Dir Dein Fach erklärt. Was Dich weiterbringt, ist der Blick über den eigenen Betrieb hinaus.
Sieh Dich bei meinen Angeboten um, besonders bei den Büchern, im Blog und beim Wegweiser. Und melde Dich, wenn ein Gedanke daraus bei Dir andockt. Vernetzen wir uns auf LinkedIn, dort läuft der Austausch, der mich selbst weiterbringt.
Im Kreis der ArchiTypen stehen der BIM-Konstrukteur und der Baumanager an der Seite vom Projektmanager. Dabei unterscheidet sich der BIM-Konstrukteur vom Projektmanager darin, dass er stärker menschenbezogen ist. Und der Baumanager ist stärker bauorientiert als der Projektmanager. Aber abgesehen davon gibt es große Schnittmengen.
Dieser Test soll Dir eine Orientierung dazu geben, wo im Spektrum des Architektenberufs Du die besten Chancen hast, Dich mit Deinen Stärken zu entfalten und zu entwickeln. Er soll Dir Aufschluss dazu geben, für welche Aufgaben Du der richtige Adressat bist und welche Dinge besser jemand erledigt, der einen besser passenden ArchiTypen dafür hat.
Dieses Rollen-Modell hilft dabei, dass Teams sich leichter organisieren und besser verständigen können. Aber Dein Testergebnis ist kein Gefängnis, es ist eine Momentaufnahme. Wiederhole diesen Test nach einiger Zeit und schau, wie Du Dich verändert hast. Vielleicht hat sich dann auch Dein ArchiTyp verlagert. Und das gilt ebenso für die, mit denen Du zusammenarbeitest.
„Es ist eine Kunst, Menschen in Schubladen zu stecken, und sie offen zu lassen.“