Facetten Deines Berufs

Welcher Architekt bist Du?

Kein Architekt ist wie der andere. Lerne die acht ArchiTypen kennen.

Jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen. Das gilt auch für Architekten.

Finde heraus, welche Aspekte des Berufs Dir besonders gut liegen, und für welche Du Hilfen und Lösungen brauchst.

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Profil, ArchiTyp, Rolle

Drei Ebenen, getrennt betrachtet

1

Dein Profil

Wie Du als Persönlichkeit funktionierst, beschrieben durch Deine Energie, Deinen Fokus und Dein Wirken.

2

Dein ArchiTyp

Der Beruf teilt sich in acht ArchiTypen, jeder mit eigenem Persönlichkeitsprofil und eigenen Neigungen zu Tätigkeiten, Verantwortung und Kompetenzen. Der erste Test zeigt, welchen Du am nächsten stehst.

3

Deine Rolle

Was Du im Arbeitsalltag tatsächlich tust und verantwortest. Der zweite Test zeigt, welche Aufgaben zu Deinem Profil passen und wo Du Lösungen brauchst.

Vier Grundhaltungen, acht ArchiTypen

Wo findest Du Dich wieder?

Jede Farbfläche zeigt den Spielraum eines ArchiTyps auf den drei Achsen. Je zwei ArchiTypen teilen eine Grundhaltung und unterscheiden sich darin, was sie im Projekt tun. Die Grundhaltungen ordnen die ArchiTypen, der Test misst sie nicht.

Zwei Tests

Erst Dein ArchiTyp, dann Deine Rolle

Test 1

Dein ArchiTyp

Dreißig Aussagen aus dem Büroalltag, etwa zehn Minuten. Ergebnis: Dein Profil und Deine Übereinstimmung mit allen acht ArchiTypen, dazu ein Code.

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Test 2

Deine Architekten-Rolle

Du gibst an, was Du in Projekten tatsächlich tust. Ergebnis: welche Tätigkeiten Dir liegen, welche Kraft kosten, und was Du dafür tun kannst.

Mit meinem Code weiter

Wenn Aufgabe und Arbeitsweise nicht zusammenpassen

Aufgaben werden im Büro selten nach Arbeitsweise verteilt. Sie kommen über den Terminplan, über den Zufall und über die Frage, wer gerade Luft hat. So sitzt der eine an Ausschreibungstexten, obwohl er im Gespräch mit dem Bauherrn aufblüht. Die andere moderiert Abstimmungsrunden, obwohl sie am liebsten den Anschluss zu Ende gedacht hätte.

Beide erledigen ihre Arbeit. Nur kostet sie mehr Kraft, als sie müsste. Das merkt niemand von außen, man selbst merkt es abends.

Und wer lange genug gegen seine Arbeitsweise arbeitet, hält irgendwann sich selbst für das Problem. Oft liegt es an der Verteilung der Aufgaben.

Ein Beruf, acht ArchiTypen

Wer an den Architektenberuf denkt, denkt an alles zugleich: an Entwurf und Baustelle, an Kosten und Termine, an Verträge, Bauherrengespräche und Ausführungsdetails. Das verbreitete Bild des Berufs umfasst alle acht ArchiTypen.

Niemand ist in allen acht gut. Wer versucht, alle gleich gut auszufüllen, erreicht bestenfalls Durchschnitt und arbeitet überall dort gegen den Strom, wo ihm seine Arbeitsweise nicht entgegenkommt.

Der Test lädt Dich ein, den Beruf in seinen Teilbereichen zu sehen. Er zeigt Dir, welche ArchiTypen Deiner Arbeitsweise nah sind. Dort liegen vermutlich Deine Stärken und die Nischen, in denen Du Dich entfalten kannst. Für die übrigen Bereiche brauchst Du Lösungen: Partner, Kollegen und Mitarbeiter, die genau dort stark sind.

Was sich ändert, wenn Du Deine Arbeitsweise kennst

Du kannst begründen, warum Du eine Aufgabe gern übernimmst und eine andere lieber abgibst. Du erkennst früher, welche Projekte und Phasen Dir liegen.

Und Du kannst sagen, wohin Du willst, statt zu warten, wohin man Dich schiebt. Der Test gibt Dir dafür einen Anfang: ein Profil auf drei Achsen und die ArchiTypen, die diesem Profil nah sind.

Der Arbeitstag wird dadurch nicht kürzer. Er fühlt sich anders an.

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Und wenn Dein Team die ArchiTypen kennt

Wer ein Büro führt oder ein Team leitet, verteilt jede Woche Aufgaben. Die acht ArchiTypen geben dafür eine gemeinsame Sprache: Wer übernimmt das Bauherrengespräch, wer prüft die Ausschreibung vor dem Versand, wer hält die Fristen nach?

Ein Team, in dem jeder möglichst viel von dem tut, was ihm liegt, braucht weniger Nacharbeit und weniger Antrieb von außen. Das gelingt nicht immer, aber das Gespräch darüber lohnt sich.

Für Dich heißt das: Du bekommst eine Sprache, in der Du mit Deiner Führungskraft über Deine Aufgaben reden kannst. Nicht „das mag ich nicht", sondern „hier bin ich schneller, und hier ist jemand anders besser".

Der Test ist kein Werkzeug für Personalauswahl, Beförderung oder Beurteilung. Er gibt wieder, was jemand selbst über seine Arbeit sagt. Das reicht für ein gutes Gespräch und für keine Entscheidung über Menschen.

Drei Achsen, aus denen sich Dein Profil ergibt

Der Test stellt Dir dreißig Aussagen aus dem Arbeitsalltag. Jede zahlt auf eine dieser drei Achsen ein, zehn je Achse.

Energie

Eher introvertiert oder eher extravertiert?

Lädst Du Dich im Gespräch mit anderen auf? Oder brauchst Du Ruhe, um zu Deiner Leistung zu kommen?

Fokus

Eher analytisch oder eher intuitiv?

Klärst Du zuerst die Fakten und gehst Schritt für Schritt vor? Oder hast Du früh ein Gespür dafür, wohin es geht?

Wirken

Eher bauorientiert oder eher designorientiert?

Zieht es Dich zur Konstruktion, zu Bauteilen und zur Ausführung? Oder zur räumlichen Idee, zur Gestaltung und zur Wirkung?

Aus Deinen Antworten entsteht zuerst Dein Profil: auf jeder Achse ein Anteil in Prozent, der zeigt, wohin Du neigst und wie deutlich. Erst danach vergleicht der Test dieses Profil mit den acht ArchiTypen und zeigt Dir, wie gut Du zu jedem passt. Keiner der sechs Pole ist besser als sein Gegenüber.

Drei Stufen im Beruf

Ein Macher im ersten Jahr arbeitet anders als einer mit fünfzehn Projekten hinter sich. Die Arbeitsweise bleibt, der Spielraum wächst. Die Stufe beschreibt, wie viel Verantwortung Du in Deiner Rolle trägst, und sagt nichts darüber, wie gut Du arbeitest.

Berufseinsteiger

Du arbeitest zu, fragst viel und siehst an echten Projekten zum ersten Mal, welche Aufgaben Dir leichtfallen und welche Dich Kraft kosten. Deine Rolle ist oft noch offen.

Junior

Du übernimmst Teile eines Projekts selbst und merkst, wo Deine Arbeitsweise trägt und wo Du Unterstützung brauchst. Zum ersten Mal wirst Du gezielt für bestimmte Aufgaben angefragt.

Senior

Du verantwortest eine Rolle ganz, entscheidest allein, gibst Aufgaben ab und bringst anderen bei, was Du kannst. Oft verteilst Du selbst die Aufgaben im Team.

Wer weiß, welche ArchiTypen ihm nah sind und auf welcher Stufe er steht, kann den nächsten Schritt planen. Wer beides nicht weiß, wartet darauf, dass jemand anders ihn plant.

Acht Schubladen für alle Architekten?

Natürlich nicht. Kein Mensch passt vollständig in eine Kategorie. Deshalb ordnet Dich der Test keinem einzelnen ArchiTyp zu, er zeigt Dir, wie gut Du zu jedem der acht passt. Oft sind es mehrere. Die ArchiTypen sind keine Diagnose. Sie sind eine Orientierungshilfe und eine Sprache, in der sich über Zusammenarbeit reden lässt.

Jeder Mensch ist in gewisser Hinsicht wie alle anderen Menschen, wie manche andere Menschen und wie kein anderer Mensch.
Clyde Kluckhohn und Henry A. Murray, 1953

Der dritte Teil dieses Satzes gehört Dir allein, da hilft kein Modell. Beim zweiten fängt es an, nützlich zu werden: Du teilst mehr mit manchen als mit allen. Genau das beschreiben die acht ArchiTypen.

Welche ArchiTypen passen zu Dir?

Dreißig Aussagen aus dem Büroalltag, in ein paar Minuten beantwortet. Am Ende siehst Du Dein Profil auf drei Achsen und wie gut Du zu jedem der acht ArchiTypen passt. Der Test läuft noch als Beta: Wenn Du magst, sagst Du mir danach mit einem Klick, ob Du Dich wiedererkennst. Du brauchst keine Anmeldung, und das Ergebnis siehst Du sofort.

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